Die Intersolar Europe 2022 – Innovationen in Zeiten von Lieferengpässen

Trotz des wenig verheißungsvollen Datums - Freitag, der 13. Mai - besuchten wir (Ewald Schäfer und Rüdiger Brechler) von der EANRW GmbH an diesem Tag die diesjährige „Intersolar Europe“ in der Messe München. Dabei bildete die Intersolar nur einen Teil der insgesamt vierteiligen Innovationsevents „The smarter E Europe“ – mehr Zeit auch für die anderen Bereiche wäre schön gewesen.

Die Anreise aus NRW nach München mit der Deutschen Bahn zur frühen Stunde verlief alles in allem unkompliziert und reibungslos. Das kennt man auch schon einmal anders, wie z.B. Rüdiger einige Stunden später auf der Rückfahrt am gleichen Abend erfahren dürfte.

Auch die Notwendigkeit des Aufstehens in den frühen Morgenstunden kurz nach 4 Uhr hatte bei uns beiden die Vorfreude am Besuch der weltweit führenden Fachmesse für Solarwirtschaft nicht schmälern können. Mit viel Enthusiasmus und Neugier ausgestattet, erreichten wir gegen 11 Uhr das Messegelände im Osten Münchens.


„The smarter E Europe“ – vier innovative Fachmessen unter einem Dach

Die insgesamt vier parallel angebotenen Energiefachmessen ees Europe, Power2Drive Europe, EM-Power Europe und die Intersolar europe standen in diesem Jahr unter dem Motto „Creating a new energy world“. Zentrale Themen der Fachmessen waren natürlich auch in diesem Jahr Erneuerbare Energien, Dezentralisierung und Digitalisierung der Energiewirtschaft, Energiespeicherung sowie branchenübergreifende Lösungen für die immer stärker zusammenwachsenden Sektoren Strom, Wärme und Mobilität.

Auf insgesamt 132.000 m² Ausstellungsfläche boten sich auch für uns somit eine Vielzahl von Möglichkeiten mit Herstellern, Zulieferern, Großhändlern, Dienstleistern, Projektentwicklern und -planern sowie Start-ups aus aller Welt über neueste Entwicklungen und Trends ins Gespräch zu kommen. Die Stimmung unter den Ausstellern und Besuchern war optimistisch und durch das gemeinsame Interesse an den neuesten Entwicklungen geprägt.


Aufbruchstimmung trotz Lieferengpässe

Doch es gab auch ein paar Schatten am bayrisch-blauen Zukunftshimmel: Der für die rund 1.600 Aussteller zu straff aufgestellte eigene Zeitplan[ES1] [2] , die Versorgung der Besucher mit fester und flüssiger Nahrung auf dem Messegelände (und das in Bayern!) und die Informationen vieler Aussteller über Lieferzeiten und Preise von PV-Modulen und anderen Komponenten.

Zwei dieser drei Punkte können wir durch eine bessere Planung bei unserem Besuch im nächsten Jahr verbessern. Die Sache mit den Lieferengpässen und nicht abschätzbaren Preissteigerungen überlassen wir anderen. Irgendwann wird sich der Stau vor Schanghai aufgelöst haben und/oder wieder PV-Produktkapazitäten in Deutschland und Europa aufgebaut worden sein. Am besten sogar beides.


Unser Fazit vom Freitag, den 13.: Wir haben - auch durch unsere Fokussierung auf ausgewählte Themenschwerpunkte - einige sehr interessante Gespräche führen können und tolle Eindrücke gewonnen.

Zufrieden und auch ein wenig abgekämpft verließen wir am späten Nachmittag das Messegelände - natürlich nicht ohne das für Messebesucher typische Zusatzgepäck bestehend aus Flyern, Prospekten, Give-Aways und Visitenkarten neuer Geschäftskontakte.

Wir blicken zurück auf einen spannenden Messetag, gespickt mit vielen interessanten Kontakten und wertvollen Brancheninformationen und im Wissen, dass dies alles Teil einer weltweiten Entwicklung auf dem Weg in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien ist. Wer offen für technische Innovationen ist und Antworten auf die Frage sucht, wie die Energieversorgung von morgen aussehen kann, dem sei ein Besuch dieser Messe wärmstens empfohlen.

Bis hoffentlich auf ein Wiedersehen auf der nächsten Intersolar Europe vom 14.-16. Juni 2023 in München.


Gerne organisieren wir für unsere Kunden oder auch andere Interessierte aus NRW für das nächste Jahr 2023 einen gemeinsamen Messebesuch.

Sprechen Sie uns von der EANRW gerne an!


Autoren: Ewald Schäfer und Rüdiger Brechler

EANRW GmbH, 7. Juni 2022


Nachfolgend eine Fotostrecke mit ein paar Impressionen von unserem Besuch auf der Smarter E Europe 2022.




Abbildung 1 umgebauter VW Fox mit Elektroantrieb (Bild: Ewald Schäfer)



Abbildung 2 Schwimmende PV-Generatoren (Floating PV) (Bild: Ewald Schäfer)



Abbildung 3 Elektro-Bike (Bild: Ewald Schäfer)



Abbildung 4 "Motorhaube" mit Solarzellenfolierung (Bild: Ewald Schäfer)



Abbildung 5 Neuartige Ladesäule mit vier Ladepunkten (Bild: Ewald Schäfer)



Abbildung 6 Batterieschrank mit eingesteckten Einzelmodulen im „Rackverbund“ (Bild: Ewald Schäfer)



Abbildung 7 Modell einer Redox-Flow-Batterie (Bild: Ewald Schäfer)



Abbildung 8: Reinigungsroboter für großflächige PV-Anlagen – leider noch ohne E-Antrieb (Bild: Ewald Schäfer)





Abbildung 9: PV-Carports für Parkflächen – auch In NRW inzwischen Pflicht (Bild: Rüdiger Brechler)




Abbildung 10: Ein DeLorean aus den 80ern – umgerüstet auf Elektroantrieb (Bild: Rüdiger Brechler)




Abbildung 11: Auch Stecker-Solargeräte, Mieterstrom , Flexible PV-Module und PV-Recycling interessierten uns (Bild: Rüdiger Brechler)

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